
Rund zwei Wochen nach dem Spiel zwischen dem FC Bayern und Mainz 05 folgt endlich der Bericht zum letzten Oktoberfestheimspiel des Jahres 2010. Im Gegensatz zum Spiel vor einer Woche erwischte ich diesmal den richtigen Zug Richtung München – dank fünffachem Vergewissern und zehnmal erhöhter Nervosität. Doch es ging tatsächlich alles glatt. Nochmal Glück gehabt.
In der bayerischen Landeshauptstadt angekommen, steuerten wir die Fan-Arena hinter dem Hauptbahnhof an, wo leckeres Augustiner ausgeschenkt wird. Doch anstatt anschliessend zum Spiel zu fahren, hätten wir besser die Wiesn aufgesucht. Es war eine Grützenkick par Excellence. Eines der schlechtesten Heimspiele überhaupt im neuen Stadion. Gegen vorne lief wenig bis nix und die Abwehr stand öfter im Schilf als ein Pandabär auf der Suche nach seinem Znüni.
Das Mainzer Eigentor kurz vor der Pause liess nochmals Hoffnung aufkommen. Aber weit gefehlt: Es wurde noch schlimmer und schliesslich verloren wir verdient mit 1-2 gegen die ach so lustigen und fröhlichen Mainzer. Das Elend wurde schliesslich noch mit der Heimfahrt im mit Wiesnbesuchern überfüllten Zug getoppt: Der Schaffner behielt aber erstaunlicherweise die Nerven: Als einzig nüchterner Fahrgast. Einzig das sehr unfreundlich agierende Sicherheitspersonal wollte uns auf halber Strecke wegen einer brennenden Zigarette aus dem Zug schmeissen.
Item. Wir überstanden auch diese Situation mehr oder weniger schadlos und erreichten schliesslich um Mitternacht Brotwurscht-City. Die Wiesn-Heimspiele brachten in diesem Jahr abgesehen vom Sieg gegen die Roma nur Pech und Ärger. Und bei diesem Spiel war ich nicht mal dabei. Heilandtonner!